Dienstag 1. Januar 2019, 14.00 Uhr, Stadtmuseum Gera

Rauchende Schornsteine und gründerzeitliche Villen, Eisenbahnen und Straßenbahn, neue Wohn- und Fabrikviertel – zwischen 1800 und 1900 wandelt sich Gera von einer Handels- und Gewerbestadt mit etwa 7.000 Einwohnern zur größten Industriestadt der thüringischen Staaten mit etwa 46.000 Einwohnern.

Zu den bekanntesten Geraer Malern dieses ereignisreichen Jahrhunderts gehören zweifellos Heinrich Fischer und sein Sohn Theodor Fischer. Beide blieben ihrer Heimatstadt lebenslang verbunden; sie wohnten, arbeiteten und starben hier. Zwangsläufig hat dadurch ein Großteil ihrer Porträts und Ansichten einen direkten Bezug zu Gera. Mehr als einhundert Jahre liegen zwischen dem ältesten Werk Heinrich Fischers von 1803 und dem jüngsten seines Sohnes von 1905. Ihre Bilder illustrieren die bewegte Geschichte des 19. Jahrhunderts in Gera. Sie dokumentieren die unruhigen Jahre der Franzosenzeit, die Gemütlichkeit des Biedermeier, den Unternehmungsgeist der Gründerzeit, wirtschaftliche und technische Neuerungen.

Die Ausstellung „Romantisches Gera“ präsentiert etwa 110 Arbeiten der beiden Künstler. Am 1. Januar 2019 um 14.00 Uhr startet im Stadtmuseum Gera eine Führung durch die Ausstellung.