Rudolstadt/Saalfeld. Es ist Politthriller, Familientragödie, Liebesgeschichte und vielleicht das berühmteste Theaterstück der Welt: Shakespeares Schauspiel „Hamlet“. Wie das düster-melancholische Werk auch den Weg auf die Rudolstädter Bühne findet und warum es besonders in die heutige Zeit passt, darüber geben Mitwirkende der Inszenierung bei der Premieren-Matinee am Sonntag, dem 19. Januar, um 11 Uhr in der Theater-Bar im Stadthaus Auskunft.

Shakespeare Tragödie erzählt die Geschichte von Hamlet, dem Dänenprinz. Er sieht sich von Verrat umgeben: der Vater ermordet, sein Onkel und seine Mutter herrschen nun über das Reich. Unter der Maske des Wahnsinnigen will er Rache üben, kann aber nur schwer zur entscheidenden Tat finden.

Reich an Motiven und Handlungssträngen ermöglicht „Hamlet“ unzählige Interpretationen. Auch Regisseur Alejandro Quintana hat einen ganz eigenen Blick auf das Werk. Warum ihn vor allem das omnipräsente Thema des Verrats interessiert und wo er die Parallelen ins Heute zieht, wird er zur Premieren-Matinee berichten. Gemeinsam mit ihm lassen das Publikum an der Inszenierung teilhaben: Ausstatterin Andrea Eisensee, die dafür ein imposantes Bühnenbild entworfen hat, Hauptdarsteller Philipp Haase, seit dieser Spielzeit neu im Ensemble, und Schauspieldramaturgin Judith Zieprig. Ergänzt wird die Veranstaltung erstmals durch einige, vor allem textliche Ergebnisse der Premieren-Klasse des Gymnasiums „Fridericianum“ Rudolstadt. Seit Dezember beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse bei Lehrerin Beatrix Abt intensiv mit dem Schauspiel, das am 25. Januar im Theater Rudolstadt Premiere feiert.

Der Eintritt zur Matinee ist frei. Für Speis und Trank sorgt Ferdis Theaterkantine.