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Auch in diesem Jahr gastiert das Metropolitan Jazz Orchestra Gera in der Weihnachtszeit wieder im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera. Am Freitag, 8. Dezember, um 19.30 Uhr heißt es dort „ Happy Holiday - A Swinging Christmas“ und weihnachtlicher Swing vom Feinsten, ganz im Stil der 50er und 60er Jahre wird erklingen.

Mit Hits wie „Sleigh Ride, Silent Night“ und Klassikern wie „Have Yourself A Merry Little Christmas“ und „White Christmas“ sorgen die Musiker für eine zünftige Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Begleiten Sie das Metropolitan Jazz Orchestra auf einer musikalischen Reise vorbei an schneebedeckten Bergen und Lametta geschmückten Weihnachtsbäumen. Als Highlight des Abends freuen sich Jule Roßberg und Franky Karlson darauf, mit dem Metropolitan Jazz Orchestra Gera die schönsten Weihnachtshits zu singen.

Die zweite Vorstellung „Venedig im Schnee“ nach der erfolgreichen Premiere steht am Freitag, 8. Dezember, um 19.30 Uhr auf dem Spielplan in der Bühne am Park. Die Komödie von Gilles Dyrek ist in Frankreich ein Kassenschlager.
Dr. Klaus Hoser inszenierte eine Gratwanderung zwischen Boulevardkomödie und Gesellschaftssatire mit Ines Buchmann (Nathalie), Nolundi Tschudi (Patricia), Maximilian Popp (Christophe) und Thorsten Dara (Jean-Luc) in den Rollen. Für Bühne und Kostüme zeichnet Mathias Rümmler.
Als Jean-Luc in Paris zufällig seinem alten Studienkollegen Christophe begegnet, lädt er ihn und seine Freundin spontan zum Abendessen in seine Wohnung ein. Während er und Nathalie in harmonischen Zärtlichkeiten schwelgen, hat es zuvor bei Christophe und seiner Freundin Patricia ordentlich gekracht. Patricia nämlich hat überhaupt keine Lust, den Abend mit fremden Leuten und Smalltalk zu
verbringen…..

Die jüngste Stückentwicklung der TheaterFABRIK „Seven Sins“ steht am Freitag, Samstag und Sonntag jeweils um 20 Uhr auf dem Spielplan in der Tonhalle Gera. Als man den Menschen mit der Hölle noch Angst machen konnte, waren die Sieben Todsünden für die katholische Kirche ein probates Mittel, um dem Homo Sapiens Angst einzujagen und ihn zu moralisch vertretbarem Verhalten zu veranlassen.Heute allerdings wird mit dem Motto „Geiz ist geil“ geworben, Neid wird zu einer Charaktereigenschaft, die vermeintlich den Menschen antreibt und Hochmut dient dazu die eigenen Abgründe schlicht nicht wahrhaben zu wollen und keiner muss deshalb mehr den Ort der Finsternis fürchten. Das buntgemischte Ensemble der TheaterFABRIK im Alter von 16 – 57 Jahren unter der Regie von Nanna Przetak hat sich die sieben Todsünden vorgenommen, diese auf die heutige Lebenswirklichkeit bezogen und auf den Prüfstein gelegt. Das Ergebnis ist ein „sündhafter Reigen“ wie es im Untertitel heißt. Ein Reigen, der das Ringen um Glück und die Unmöglichkeit Mensch zu sein, mal humorvoll, mal ernst, mal übertrieben darstellt, um dann die gewonnenen Erkenntnisse im nächsten Augenblick wieder zu verwerfen. Mit Mitteln des Bewegungstheaters, klassischem Schauspiel und mit eindrücklichen Bildern versehen, erwartet den interessierten Zuschauer ein Abend voller Fragen, deren Beantwortung das Ensemble der TheaterFABRIK, nach eigener Aussage, „vertrauensvoll in die Hände des Publikums legt“.

Die Aufführungen des Nussknacker-Balletts am Samstag um 19.30 Uhr und am Sonntag um 14.30 Uhr im Großen Haus Gera sind ausverkauft. Interessenten bleibt nur die Chance auf nicht abgeholte Reservierungen zu hoffen.

Die Puppentheateraufführung „Irgendwie anders“ am Sonntag 10 Uhr im Haus am Gustav-Hennig-Platz für Kinder ab 3 Jahren ist ausverkauft.
Außerdem öffnet sich bis Weihnachten natürlich jeden Tag um 17 Uhr die Tür zum Puppentheater, das sich im Dezember in einen Adventskalender verwandelt hat und eine Überraschung für die Gäste bereithält. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

Kammermusik zum Advent erklingt im 256. Foyerkonzert am Sonntag, 10. Dezember, um 11 Uhr im Konzertsaalfoyer der Bühnen der Stadt. Zu hören sind zwei beschwingte Flötenquintette von Luigi Boccherini. Besinnlicher geht es bei Johann Sebastian Bach zu. Ursprünglich für eine Hochzeit sowie für den Sonntag nach Weihnachten konzipiert, sind die beiden Sinfoniae aus den Kantaten „Der Herr denket an uns“ BWV 196 und „Tritt auf die Glaubensbahn“ BWV 152 musikalischer Ausdruck des Glaubens. Dieser ist auch bei Jan Brandts Buys Weihnachtsquintett zu finden: in vier Sätzen thematisiert er die Weihnachtsgeschichte und lässt sie klanglich aufleben. Es musizieren Flötist Andreas Knoop, Oboist Albrecht Pinquart, die Geigerinnen Annegret Knoop und Anne-Sophie Kühne, Robert Hartung an der Viola, Cellist Nico Treutler sowie André Kassel am Cembalo.

Zum weihnachtlichen Theatercafé lädt die Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V. am Sonntag, 10. Dezember, um 14.30 Uhr, in die Bühne am Park ein. Zu Gast bei Günter Markwarth sind an diesem Nachmittag Pihla Terttunen, SuJin Bae, Andrii Chakov und Henry Neill aus dem Thüringer Opernstudio. Mit Ausschnitten aus ihrem Vortragrepertoire erleben Sie am Klavier Yuka Beppu, die jüngst als Begleiterin in den hebräischen Kammeropern beeindruckte.
Das Thüringer Opernstudio ermöglicht jungen, hochbegabten Sängerinnen und Sängern, professionelle Berufserfahrungen auf der Opernbühne zu sammeln, intensiv vorbereitet und begleitet durch Unterricht an der Hochschule für Musik Weimar, die mit vier Thüringer Theatern zusammenarbeitet: Dem Deutschen Nationaltheater Weimar, dem Theater Erfurt, dem Theater Nordhausen / Loh-Orchester Sondershausen und Theater&Philharmonie Thüringen in Altenburg und Gera. Das Opernstudio ist ein postgradualer Studiengang, der es ermöglicht, professionelle Berufserfahrungen auf der Opernbühne zu sammeln – vorbereitet und begleitet von intensiven Unterrichtseinheiten an der Hochschule.
Die Stipendiaten sollen in finanzieller Unabhängigkeit ihre künstlerischen Kompetenzen erweitern können und somit ihren Wettbewerbsvorsprung zum Karrierestart ausbauen.
Karten für das Theatercafé sind zum Preis von 12 € inklusive Kaffee bzw. Tee und Kuchen sowie einem Glas Sekt in der Pause oder zum Preis von 8,- Euro ohne Kaffeegedeck und Sekt an der Theaterkasse erhältlich.

Altenburg
Am Freitag, 8. Dezember, um 19.30 Uhr ist die letzte Gelegenheit Brecht / Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ im Landestheater zu sehen. In der Inszenierung von Roland Schwab ist das als Oper bezeichnete Werk als kulinarisches Rockspektakel aufbereitet. Thematisiert werden in dem 1930 in Leipzig uraufgeführtem Opus die Auswüchse von Kapitalismus, übermäßiger Freizeit und ungebremstem Konsum und die mit ihnen verbundenen Illusionen. Zu den Texten von Bertolt Brecht (1898-1956) schrieb Kurt Weill (1900-1950) eingängige Songs – am berühmtesten wohl der Alabama Song, auch bekannt als Whisky Bar.
Witwe Begbick, Fatty und Dreieinigkeitsmoses gründen mitten in der Wüste die Stadt Mahagonny, in der alles erlaubt ist. Und so entfaltet Mahagonny eine große Anziehungskraft für Vergnügungssüchtige, Glücksspieler und Liebestolle. Es kommen Heilsbringer, Holzfäller und Huren. Nur eines gilt in dieser Stadt als Verbrechen: kein Geld zu haben. Wie heißt es in einem der Songs „Erstens, vergesst nicht, kommt das Fressen, zweitens kommt der Liebesakt, drittens das Boxen nicht vergessen, viertens Saufen, laut Kontrakt. Vor allem aber achtet scharf, dass man hier alles dürfen darf.“ Die musikalische Leitung hat Takahiro Nagasaki. In den Partien: Leokadja Begbick: Christel Loetzsch · Fatty: Paul Kroeger· Dreieinigkeitsmoses: Kai Wefer · Jenny Hill: Anne Preuss · Jim Mahoney: Hans-Georg Priese · Jack O‘Brien: Peter Koppelmann als Gast · Bill: Johannes Beck · Joe: Ulrich Burdack · Tobby Higgins: Florian Neubauer. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Holger Krause.

„Vom Gefühl her: Fuck u!“ ist der Titel eines Stücks, das Dirk Laucke im Auftrag des Theaters geschrieben hat und das nun am Samstag, 9. Dezember, um 19.30 Uhr auf dem Spielplan im Heizhaus steht – und das zum JOKERpreis, d.h. jede Karte ist für 8,- Euro zu haben.
Wenn sich das Leben vor allem um die Droge dreht, ist alles andere zu viel – Arbeit, Schule, Freunde und erst recht: ein Baby. So geht es auch Jenny. Ihr Kind kommt aufgrund ihrer Drogenabhängigkeit zu früh auf die Welt und liegt im Brutkasten. Während Jenny vor allem mit sich selbst beschäftigt ist, versucht ihr Freund Nico händeringend, alles in den Griff zu bekommen. Umso enttäuschter ist der junge Vater, als Jenny aus dem Krankenhaus zu Nicos Freund und Arbeitskollegen Kevin flüchtet. Beide konsumieren Crystal Meth, die Droge, die scheinbar unendlich viel Energie bringt und doch das Leben der Teenager aus den Fugen geraten lässt. Kevins kleine Schwester Sam beobachtet das Chaos, in das die junge Familie gerät. Nico versucht zu retten, was noch zu retten ist. Und dabei hat das Baby noch nicht einmal einen Namen …
Mit seinen Stücken ist Dirk Laucke am Puls der Zeit. Es spielen Johannes Emmrich (Nico), Nolundi Tschudi (Jenny), Manuel Struffolino (Kevin) und Michaela Dazian (Samantha).

Auf rätselhafte Weise verschwinden die vom Müller Weiss produzierten Mehlsäcke, die aber Grundlage für die köstlichen Törtchen der Bäckerei Grimm sind. So hat der Müller keine Zeit für seinen Sohn, weil er immer wieder neu Korn mahlen muss. Als Spielgefährte bleibt dem Jungen nur sein Kater, den er als ziemlich nutzlos empfindet, weil er nicht ahnt, dass dieser sich nachts, wenn alle Katzen grau sind, die Stiefel anzieht, um gemeinsam mit den anderen Katzen der Stadt nach der Lösung des Problems zu suchen….
„Der gestiefelte Kater“ in der Bühnenfassung und Inszenierung von Christine Bossert ist am Sonntag um 16 Uhr wieder im Landestheater zu erleben. Es gibt noch Karten.
Es spielen: Manuel Struffolino (Kater), Danijel Gavrilovic (Alex Weiss/ Wilder Junge/ Kunde), Johannes Emmrich (Leonhard Weiss/ Wilder Junge), Alexandra Sagurna (Katze Ana/ Kundin), Michaela Dazian (Margot Vapyr/ Frau Grimm), Madeline Hartig (Lisa Grimm/ Kater Mathias) und als Musiker Olav Kröger.

Karten sind an der Theaterkasse erhältlich, telefonische Reservierungen unter 03447-585177 oder 0365-8279105, online buchen unter www.tpthueringen.de
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