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An diesem Wochenende gehen die vorerst letzen Prinzenraub-Festspiele auf dem Schloss Altenburg mit vier Vorstellungen zu Ende: Die Aufführungen beginnen am Freitag 21.00 Uhr, am Samstag 18.00 und 22.00 Uhr und die allerletzte am Sonntag 21.00 Uhr Restkarten an der Abendkasse.
WAREN ZWEI BRÜDER EINST IN SACHSEN heißt das Stück von Katrin Lange um das 556-jährige Kidnapping. Regie führte Lutz Gotter. Neben dem Schauspielensemble von Theater&Philharmonie Thüringen agieren Theaterbegeisterte aus Altenburg und Umgebung. Artisten, Stuntleute, Musiker und Tieracts sind beteiligt, um das historische Ereignis um den Raub der kurfürstlichen Prinzen Ernst und Albrecht durch Ritter Kunz von Kauffungen in der Nacht vom 7. zum 8. Juli 1455 aus dem Altenburger Schloss am Originalschauplatz zu beleuchten.– Tickethotline 03447-511 3331.
Gera Die letzte Vorstellung der Saison im Großen Haus Gera bestreitet das ThüringeBallett am Samstag, 9. Juli, um 19.30 Uhr. „DIX 2011- Tanzimpressionen“ hat Peter Werner-Ranke seinen neuen Abend genannt. Der Choreograph entwirft gemeinsam mit dem ThüringenBallett und dem Bühnen- und Kostümbildner Tom Schenk Bilder einer Gegenwart im Lichte des Dix´schen Œuvres. Ausgehend von Dix’ Bildern nähert sich Peter Werner-Ranke dem reflektorischen Augenverschließen und bricht die Schonhaltung der Seele auf, wo er sie findet. So öffnet er den Betrachter auch wieder für Dix’ Bilder, deren Anblick uns vielleicht schon zu vertraut war. Mit Karin Schneider und Rainer Uhlig wirken auch zwei verdiente Tänzer mit, die einen Kontrapunkt zum jungen Geraer Ensemble setzen. Der Schauspieler Wolfgang Jahn setzt als Otto Dix einen besonderen Akzent. Die Musik spannt mit Stücken von Hanns Esiler, Zarah Leander über György Ligeti bis hin zu Falco einen Bogen vom Hier und Jetzt bis hin in die Zeit der Weimarer Republik, ganz im Sinne von Dix Gesamtwerk.
Altenburg Im 9. und damit letzten Philharmonischen Konzert der Saison 2010/11 am Freitag, 8. Juli, im Landestheater Altenburg verabschiedet sich Howard Arman nach einer musikalisch glanzvollen Spielzeit als Generalmusikdirektor von Theater&Philharmonie Thüringen. Er verlässt das Haus, um ans Luzerner Theater (Schweiz) zu gehen. Die Mezzosopranistin Marie-Luise Dreßen wird ihn begleiten. Die junge Sängerin verabschiedet sich in diesem Konzert vom Publikum mit zwei Arien, der der Neris »Solo un pianto« aus Luigi Cherubinis Oper »Médée« und mit »Non più mesta accanto al fuoco« aus Gioacchino Rossinis Oper »La Cenerentola«. Doch neben dem Abschied gibt es auch Anfang: Der vierundzwanzigjährige Maximilian Junghanns stellt sich am Ende seiner ersten Spielzeit als Erster Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera als Solist mit Niccolò Paganinis virtuosen Variationen über dieselbe Arie aus »La Cenerentola« für Violine und Orchester op. 12 vor. Die »Merkwürdigen Begegnungen«, so Musikdramaturg Felix Eckerle, haben sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Paris zugetragen. Luigi Cherubini galt damals als die große Autorität im Musikleben der Seine-Metropole, war Rektor des Conservatoire, Felix Mendelssohn Bartholdy durfte auf seine Begutachtung hin die Musikerlaufbahn einschlagen, und Hector Berlioz studierte an seinem Institut. Während ersterer ihn aufgrund seiner antiquierten Ansichten als »ausgebrannten Vulkan« bezeichnete, schimpfte ihn Letzterer als »schlimmsten Akademiker aller Zeiten«. 1797 feierte Cherubini in der Seine-Metropole mit der Oper »Médée« einen großen Erfolg. Doch der Italiener konnte es nicht ertragen, dass seine Werke von denen seines Landsmanns Gioachino Rossini aus den Spielplänen verdrängt wurden. Auch zu der Musik Beethovens fand Cherubini keinen Zugang. Ganz zu schweigen zu der von Berlioz. Der »Teufelsgeiger« Niccolò Paganini wollte Berlioz damit beauftragen, ein Konzert zu schreiben. Doch Berlioz Begeisterung für Beethoven konnte auch er nicht teilen, aber das Publikum in Gera und Altenburg garantiert: Mit Beethovens Sinfonie Nr. 5. c-Moll op. 67, der Schicksalssinfonie, setzt Howard Arman den Schlusspunkt unter sein Wirken bei Theater&Philharmonie Thüringen. Konzertbeginn ist 19.30 Uhr, die Einführung beginnt 18.45 Uhr.
Öffnungszeiten Besucherservice während der Spielzeitpause Vom 11. Juli bis 28. August 2011 geht Theater&Philharmonie Thüringen in die Spielzeitpause. In Gera ist der Besucherservice die gesamte Spielzeitpause über jeden Donnerstag von 10.00 bis 14.00 und 15.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. In Altenburg bleibt der Besucherservice vom 11. Juli bis 1. August geschlossen. Im August ist der Besucherservice im Landestheater Altenburg jeden Dienstag, also am 02./09./16. u. 23.08.11, von 10.00 bis 14.00 und 15.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Das bedeutet, auch in der Sommerpause kann man nicht nur Theaterkarten kaufen, sondern Abos abschließen oder die Flatrate für die kleinen Spielstätten erwerben. Daneben werden CDs, Geschenkgutscheine und Programmhefte zum Kauf angeboten. Telefonisch sind die Kassen unter 03447-585160 oder 0365-8279105 erreichbar. Mails an
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Unter www.tpthueringen.de ist der Kartenkauf online für die neue Spielzeit jederzeit möglich. Die Tickets kann man sich zu Hause am Computer ausdrucken. Karten auch in der Altenburg Tourismus Information (Markt 17) Telefon 03447-512800 oder bei Gera Tourismus (Heinrichstr. 35) oder in der OTZ-Geschäftsstelle Gera (Johannisstr. 8). Ab Dienstag, 30. August, gelten im Besucherservice wieder die regulären Öffnungszeiten. Das bedeutet in Altenburg: Dienstag 10.00 bis 13.00 und 14.00 bis19.00 Uhr, Mittwoch bis Freitag 10.00 bis 13.00 und 14.00 bis17.00 Uhr. In Gera Dienstag, Mittwoch, Freitag 10.00 bis17.00 Uhr, Donnerstag 10.00 bis 19.00 Uhr.
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