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Altenburg „Männerbeschaffungsmaßnahmen“ heißt ein Liederabend des Schauspielensembles. Besuchen Sie am Samstag, 7. Mai, gemeinsam mit Angela (Vanessa Rose, Chantal (Heiko Senst), Laura (Judith Mauthe) und Sabine (Anne Keßler) das Seminar „Männerbeschaffungsmaßnahmen“, geleitet von der Expertin Christine (Eva Verena Müller). Dazu müssen Sie um 19.30 Uhr ins Heizhaus kommen. Dort ist die Devise: Sing es! Christine hat alle Hände voll zu tun, die unterschiedlichen Kursteilnehmerinnen mal fachkundig, mal gewaltsam zu ihrem Glück zu führen und dabei vergessen zu lassen, dass der Mensch am Flügel (Olav Kröger) ein Mann ist – den braucht es für die Musik. Weil der Gesang befreit und Lieder geflügelte Gefühle sind, sollen sie alle singen: ihre Nöte, Wünsche, Erfahrungen und Träume.
Die Damen singen was das Zeug hält: mit Zarah Leander („Nur nicht aus Liebe weinen“), Udo Lindenberg, Trude Herr („Ich will keine Schokolade“), über die Beatles und Falco bis zu Eros Ramazotti singen sie in weit über 20 Songs von allem, was sie bewegt. Und ob sie nun Flugbegleiterin, Scheidungsanwältin, Pharmareferentin oder Geheimniskrämerin sind, die Musik befreit und führt zusammen. Auf der Bühne, im Zuschauerraum und im Leben.
Genau eine Woche vor der Uraufführung des Stücks „Puzzle Babylon - Die sieben Todsünden“ am 15. Mai im Landestheater Altenburg lädt Theater&Philharmonie Thüringen gemeinsam mit der Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umkreis e.V. am 8. Mai, 11 Uhr, ins Heizhaus zum Theaterfrühstück ein. Dort erwarten Schauspieldirektorin Amina Gusner (Regie und Text), Chefdramaturgin Anne-Sylvie König (Dramaturgie und Text), die Schauspieler der Produktion, Raphael Beil (Live-Gitarre) und Olav Kröger (Klavier) Interessierte.
Man darf gespannt sein, auf diese ersten Einblicke in den Ensembleabend mit Live-Musik, denn das Stück „Puzzle Babylon – Die sieben Todsünden“ ist von Amina Gusner und Anne-Sylvie König ganz aktuell geschrieben worden, wurde auf den Proben ständig weiter entwickelt und hat in der Umsetzung einen stark ausgeprägten tänzerischen und musikalischen roten Faden bekommen. Die Besucher des Theaterfrühstücks werden die ersten Zuschauer sein, die die Auseinandersetzung des Produktionsteams mit den Sieben Todsünden und mit dem Mythos Babylon im Hier und Jetzt verfolgen können.
Es werden Fragen zu Kommunikationsstrukturen, dem Stellenwert von Sünde und Hybris, zu Entfremdung und Sehnsucht des modernen Menschen, zu Individualisierung und Gemeinschaft, zu Nähe und Distanz und globaler Sprachverwirrung im 21. Jahrhundert gestellt. Die Akteure nähern sich den Antworten szenisch, tänzerisch und musikalisch. Präsentiert werden. Präsentiert werden ausgewählte Szenenausschnitte mit dem Ensemble, eine Gesprächsrunde mit dem Produktionsteam, den Schauspielern und den Musikern sowie ein visueller Eindruck des Bühnenbildes. Die Moderation übernimmt Anne-Sylvie König. Der Eintritt frei!
In Kooperation haben JugendTheARTerWelt e. V. und Theater&Philharmonie Thüringen für Zuschauer ab 9 Jahre das Stück „Irgendwie Anders“ herausgebracht. Die nächste Vorstellung ist am Sonntag, 8. Mai, um 16.00 Uhr im Theater unterm Dach. In ihrem Stück, das frei nach Hans Christian Andersens Märchen „Das hässliche junge Entlein“ entstand, beschäftigen sich 9 Kinder – die Jüngsten aus dem Schauspielkurs des Vereins – mit zwischenmenschlichen Beziehungen, Umgangsformen und Toleranz. Das hässliche Entlein – gespielt von Sascha Kranz – versucht seinen Platz im Leben zu finden. Das erweist sich als gar nicht so einfach, da das Entlein wirklich nicht gerade sympathisch ist. Eine wunderschöne Blume (Maximiliane Liebsch) macht das Entlein immer wieder ehrlich auf seine Fehlerchen aufmerksam. Die beiden schließen eine Wette ab, ob das Entlein jemals seinen Platz in der Welt finden wird. Sie machen sich gemeinsam auf den Weg und treffen auf die unterschiedlichsten Zeitgenossen, so auf die Frösche und die schwer arbeitenden Biber. Die rockige Geschichte wird mit Herz und Spaß von den jungen Darstellern erzählt und ist ein Erlebnis für Jung und Alt.
Gera „Sechs Fäuste für ein Halleluja“ heißt das Programm, mit dem das bekannte Kabarett „academixer“ aus Leipzig am Freitag, 6. Mai, um 19.30 Uhr an den Bühnen der Stadt Gera gastiert. Kennen Sie eigentlich die zehn Gebote? Klar. – Kennt ja jeder … Aber wussten Sie, dass Gott uns damals auf dem Berg Sinai eigentlich 20 Gebote verkündete? Moses aber, schließlich war er ja auch nicht mehr der jüngste, 10 davon verschusselte? Nein?! Dann sollten Sie sich dieses Programm nicht entgehen lassen. Die academixer haben diese Gebote für Sie ausgegraben und rücken Ihnen auf unterhaltsame und höchst amüsante Weise die Gebote elf bis zwanzig in ein neues strahlendes, aber auch Schatten spendendes Licht – sofern es der Aufforderung Gottes: „Es werde …“ auch Folge leistet … Zehn Szenen über alltägliches, politisches, menschliches und göttliches Miteinander. Die Kabarettisten versichern, man muss nicht bibelfest sein, um den Abend genießen zu können. Es spielen Carolin Fischer, Ralf Bärwolff und Peter Treuner. Regie führte Thomas Puppe, für die Musik zeichnet Jörg Leistner.
SP@M - Eine theatrale Recherche heißt die neueste Stückentwicklung der TheaterFABRIK, die in der Reihe „JETZT! Junge machen ihr Theater“ am Freitag, 6. Mai, 19.30 Uhr in der Tonhalle Premiere hat. Der Boom in der Informationstechnik revolutionierte Denken und Handeln. Im Leben ist es immer wichtiger, die richtigen Informationen so schnell wie möglich zu erhalten. An Computern und Smartphons jagen und sammeln wir sie. Doch für jede Information, die wir so ergattern, geben wir auch Details über uns preis. Was passiert mit diesen Daten? Werden wir dadurch berechenbar? In „SP@M“ versuchen die drei jungen Spieler Christian Poser, Olo Sperschneider und Francesco Walenzus unter der Leitung von Willi Wittig Antworten auf diese Fragen zu finden. Nächste Vorstellung am Samstag, 7. Mai ebenfalls 19.30 Uhr.
„carmen _spu?ren“ will die TheaterFABRIK am Sonntag, 8. Mai, um 19.30 Uhr in der Bühne am Park. Sieben junge Frauen nähern sich der Oper „Carmen“ von Georges Bizet. Die Darstellerinnen zwischen 15 und 28 Jahren schlüpfen dabei in die Rolle der Titelfigur und visualisieren die für sie relevanten Spannungsfelder. Ist die Verführerin Carmen eine andere Frau als die schicksalsgläubige Carmen oder hat Carmen auch eine weiche Seite? Gefunden haben die Darstellerinnen eine ambivalente Frauenfigur, die zwischen Sehnsucht nach Selbstbestimmung aber auch nach Geborgenheit schwankt und letztendlich scheitert.
Das Sinfonieorchester der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ gastiert am Samstag, 7. Mai, 19.30 Uhr, im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera. Auf dem Programm stehen zwei Werke von Gustav Mahler (1860-1911), dessen Todestag sich am 18. Mai 2011 zum einhundertsten Mal jährt, die Sinfonie Nr. 1 D-Dur und die „Lieder eines fahrenden Gesellen“. Mahlers 1. Sinfonie D-Dur entstand1888 in Leipzig. Die Vorarbeiten dazu reichen bis ins Jahr 1884 zurück. Bereits hier finden sich viele Elemente der für Mahler typischen Musiksprache. In engem Zusammenhang zu seiner Ersten Sinfonie steht Mahlers kurz vorher entstandener Liederzyklus „Lieder eines fahrenden Gesellen“. Im Hochschulsinfonieorchester spielen Studierende unter der Leitung von Dirigierprofessor Ulrich Windfuhr. Der Bariton Ji-Su Park studiert in der Klasse von Frau Prof. Dr. Jeanette Favaro-Reuter.
Die Aufführung von Mozarts „Zauberflöte“ am Sonntag, 8. Mai, um 14.30 Uhr im Großen Haus ist ausverkauft.
Zum Gastspiel in Dresden Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera musiziert am 7. Mai um 20.00 Uhr erneut in der Frauenkirche Dresden. Zur Aufführung kommt unter Leitung des Frauenkirchenkantors Matthias Grünert Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium PAULUS. Die Solisten sind Anna Haase (Sopran), Sybille Hummel (Alt), Eric Stokloßa (Tenor) und Klaus Mertens (Bass) als Paulus. Es singt der Chor der Frauenkirche. Eine der vier überlebensgroßen Altarfiguren der Frauenkirche stellt den Apostel Paulus dar. Das Werk erklingt damit fast auf den Tag genau 175 Jahre nach seiner Uraufführung 1836. Die Musiker aus Ostthüringen sind immer wieder gern gesehene Gäste in Dresden. |