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| 15.04.-17.04.-Theatertipps zum Wochenende |
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Altenburg Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter Leitung seines 1. Kapellmeisters Jens Troester spielt schwungvolle Titel wie »Tango Jalousie«, »Yo soy María«, »Le bœuf sur le toit«, »Oblivion«, »Tico tico« oder »La Cumparsita«. Die Sopranistin Katrin Strocka interpretiert einige der schönsten und eingängigsten Melodien, so. das bekannte »Don´t cry for me, Argentina« aus dem Musical „Evita“. Tanzpaare der Tanzschule Schaller sorgen für den Augenschmaus. Katrin Weber SOLO! heißt es am 17. April um 19.30 Uhr im Landestheater Altenburg. Mit ihrem erfolgreichen Abend ist die Künstlerin nicht zum ersten Mal bei Theater&Philharmonie Thüringen zu Gast. Bereits im März 2010 sorgte sie für ausverkaufte Häuser. Für die aus dem Fernsehen bestens bekannte Sängerin, Schauspielerin, Kabarettistin und Moderatorin ist das Gastspiel irgendwie ein Nachhausekommen, hat sie doch nach dem Studium in Gera die Bretter, die die Welt bedeuten, betreten, war zehn Jahre hier engagiert und wurde vom Publikum geliebt. Vor allem als Musicalstar ist sie hier ein Begriff ist: sie begeisterte von „Annie get your gun“ über „My fair Lady“; Maria in „Jesus Christ Superstar“ bis hin zu „Evita“. Dass in der Sängerin auch eine große Komödiantin steckt, wusste man hier spätestens seit „Non(n)sens“ oder „F.L.E.T.S.C.H.“. Dann und wann kehrte Katrin Weber als Gast zu den Theaterbällen zurück. Auch mit dem Kabarettisten Bernd-Lutz Lange konnte sie in Altenburg und Gera große Erfolge feiern. Und unter den Zuschauern findet man sie im Theatersaal bei den Premieren von Inszenierungen ihres Mannes Matthias Winter. Nun also wieder einmal allein und doch „gezwungenermaßen“ in Begleitung von Rainer Vothel – entspinnt sich ein heiterer „Machtkampf“ zwischen einem verkannten und unterforderten Tastenexperten und einer nicht zufrieden zu stellenden, belehrenden Diseuse. Da wird gestichelt und gezickt, doch nie nach billigem Mann-Frau-Schema. Hier heißt die Konstellation Diva versus Einsilbigkeit. Und das alles auf höchstmöglichem Niveau! Ein umwerfend komisches und musikalisch hochkarätiges Solo – 2009 mit dem Thüringer Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Die Aufführung am Sonntag, 17. April, beginnt um14.30 Uhr und dauert bis etwa 20.00 Uhr. Ein spezielles Rahmenprogramm und kulinarische Genüsse erwarten die Besucher wiederum in den beiden Pausen. Im Spiegelfoyer gibt es eine Ausstellung zur Wagner-Rezeption an den Bühnen der Stadt Gera. Generalintendant Matthias Oldag liest im Chorsaal aus Gottfried von Straßburgs um 1210 entstandenem und Fragment gebliebenem Versroman „Tristan“, Jugendliche aus der Theaterfabrik werden Standbilder und Choreografien zu den Themen Krieg und Liebe vorführen und man kann auf Video Ausschnitte aus verschiedenen TRISTAN-Inszenierungen sehen. Seit dem 13. Jahrhundert fasziniert das Liebesdrama von Tristan und Isolde die Menschen. Besonders in der Romantik gab es zahlreiche Adaptionen der spätmittelalterlichen Sage. 1865 gelangte Richard Wagners Musikdrama auf Befehl des jugendlichen Bayernkönigs Ludwig II. in München zur Uraufführung und wurde zu einem triumphalen Erfolg für den Komponisten. Eigentlich sind sie Todfeinde, hat Tristan doch Isoldes Verlobten Morold im Krieg getötet. Doch bei ihrer ersten Begegnung verlieben sich die irische Königstochter und der Ritter aus Cornwall unsterblich ineinander. Es ist eine unmögliche und unausgesprochene Liebe. Jahre später soll Tristan Isolde nach Cornwall geleiten, auf dass diese sich mit König Marke vermähle und den Friedenspakt der beiden Völker besiegle. Unter dem Einfluss eines vermeintlichen Todestranks gestehen sie sich ihre Liebe. Doch Isoldes Dienerin Brangäne hat den Trank vertauscht … SCHLAFLOS - Es ist die Zeit, in der wir auf uns selbst geworfen werden und keine Ausreden mehr finden. Es sind diese Stunden der Nacht, in denen wir schlaflos mit uns streiten. Der Tag zieht noch mal an uns vorbei, und von außen ans Fenster klopfen all die verpassten Chancen und nicht erfüllten Hoffnungen. Also wälzen wir uns im Bett wieder auf die andere Seite. Neuer Versuch, gleiche Gedanken. Dabei erfand schon Johann Sebastian Bach wohl das schönste Mittel gegen Schlaflosigkeit. Die bekannten Goldberg-Variationen schrieb der Komponist einst gegen die Schlaflosigkeit. Der Cembalist Goldberg sollte diese musikalische Arznei abendlich seinem Geldgeber verabreichen. Wir wissen nicht, ob es gewirkt hat, aber zumindest können wir Teile dieser wohl besten Komposition präsentieren. Und während das Publikum Olav Kröger noch beim Spielen der Musik zuhört, erfährt es von Anne Keßler ein ganz anderes Rezept gegen dieses nächtliche Übel: Das Problem erkennen, benennen und neue Pläne und gute Vorsätze für morgen machen. Regie und Text: Amina Gusner. PROJEKT ADONIS - Was macht glücklich? Werde ich begehrenswert, wenn ich schön bin und werde ich glücklich, wenn ich begehrt werde? Und was kann man dafür tun, ganz schön begehrt zu werden? Wie soll mein Leben und wie soll ich aussehen? Ist es überhaupt Aussehen, was ausmacht oder geht es doch um innere Werte, innere Schönheit und sonstige Innereien? Ist Image vielleicht doch nur alles und den Rest kriegt keiner mit? Ein junger Mann sucht nach den großen Antworten auf die kleinen Fragen seines Lebens. Der Verlust der Geliebten erzwingt grundsätzliche Fragen nach dem Wozu und dem Wohin des Lebens. Verschiedene Modelle und Möglichkeiten werden zitiert, überprüft und verworfen. Das Leben noch jung und die Beziehung schon hin. Das Ziel ist klar: Projekt Adonis! Regie: Helen Schröder. |
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