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Gera Shakespeares „Romeo und Julia“ ist die erste Premiere des Schauspielensembles im Jahr 2011. Am Freitag, 21. Januar, um 19.30 Uhr, wird dazu in die Bühne am Park eingeladen. Den Klassiker inszenierte der junge Regisseur Pedro Martins Beja (Jg. 1978). Es spielen Jochen Paletschek (Romeo), Judith Mauthe (Julia), Heiko Senst, Peter Prautsch, Henning Bäcker, Manuel Kressin, Anne Keßler. Die Ausstattung entwarf Sophie du Vinage. „Romeo und Julia“ ist der kompromisslose Kampf eines jungen Paares um Selbstbehauptung und Selbsterfahrung gegen eine Welt, die scheinbar für jede Gelegenheit ein ganzes Paket an fertigen Verhaltensregeln und Konventionen bereit hält. Immer größer und stärker müssen die Beweise ihrer Liebe werden, damit sie den Metastasen der Gewalt um sie herum etwas entgegen halten können. Die Dynamik überschlägt sich immer weiter und steuert unweigerlich auf ihr tragisches Ende zu – bis sich die Gewaltspirale nicht mehr aufhalten lässt.
Noch ist Winter und so stellt sich „Frau Holle“ am Samstag um 16.00 Uhr und am Sonntag um 10.00 Uhr prompt wieder im Puppentheater ein. Lys Schubert spielt das Märchen der Brüder Grimm in einer Fassung von Astrid Griesbach und Marcella von Jan für Kinder ab 5 Jahre. WOODSTOCK – das Schauspiel mit Musik von Frank Leo Schröder und Edda Leesch ist am Samstag, 22. Januar, um 19.30 Uhr im Großen Haus zu sehen. Es geht um Melanie Miller, die auf dem Flughafen vom Tod ihrer Althippiemutter Linda erfährt und für einen Moment in ihren Geschäften inne hält. Theater macht es möglich:
Engel verschaffen ihr die einmalige Chance, im Himmel ihren Vater Joe zu treffen, den sie nie kennen gelernt hat, und mit ihm nach Woodstock zu reisen, dorthin, wo sie gezeugt wurde …. Ein Ensemble aus zwölf jungen Sängerinnen und Sängern und eine Liveband, die sicher auch den 500.000 Original-Freaks ordentlich eingeheizt hätten, interpretieren mit vollem Stimm- und Körpereinsatz die legendären Songs von Joan Baez, Santana, Janis Joplin, The Who, Jimi Hendrix, Jefferson Airplane, Joe Cocker und vielen anderen Künstlern, die die „Three Days of Peace and Music“ zum berühmtesten Musikereignis der Geschichte gemacht haben. Nur noch wenige Karten sind erhältlich. Eine Woche vor der spektakulären Operpremiere ULENSPIEGEL am 28. Januar lädt Theater&Philharmonie Thüringen bei freiem Eintritt am Sonntag, 23. Januar, 11 Uhr Interessierte ins Große Haus der Bühnen der Stadt Gera zu einer Matinee ein.
Ein knappes Jahrhundert nach seiner Uraufführung 1913 am Königlichen Hoftheater Stuttgart wird damit »Ulenspiegel« von Walter Braunfels erstmals wieder auf der Bühne zu erleben sein. Stephan Braunfels, Enkel des Komponisten, macht das Bühnenbild. Der Stararchitekt (u.a. Pinakothek der Moderne, München; Regierungsbauten, Berlin) gibt gemeinsam mit Regisseur Matthias Oldag, Dirigent Jens Troester und Gesangssolisten Einblick in die Arbeit. Es moderiert Dramaturg Felix Eckerle. Mitgestaltet wird diese Matinee von vier Schülerinnen des Goethe-Gymnasiums/Rutheneum, die die Inszenierung im Rahmen von Seminar-Facharbeiten begleitet haben. Anschließend wird im Spiegelfoyer die Ausstellung »Zu Unrecht vergessen – Opernwiederentdeckungen bei Theater&Philharmonie Thüringen« eröffnet. Sie dokumentiert die überregional vielbeachtete Reihe von Opernwiederentdeckungen, die in den vergangenen drei Jahrzehnten in Gera wieder zur Aufführung gelangten.
Zur Musik-Komödie „Mama hat den Blues und Papa möchte feiern“ wird am Sonntag, 23. Januar, um 19.30 Uhr ins Große Haus eingeladen. Angesagt ist die ganz große Feier zu Gerhard Frosts (Rüdiger Rudolph) 50. Geburtstag. An seiner Seite Ehefrau Doris (Anne Keßler) und die Töchter Stefanie (Vanessa Rose) und Carolin (Alice von Lindenau). Auch die engagierte Band und der Klavierspieler sind zur Stelle. Nur die geladenen Gäste bleiben aus, da die Einladungen gar nicht verschickt wurden. Dafür tauchen unerwartete Gäste auf, die für reichlich Frust in der Familie Frost sorgen. Mit französischem Chanson und russischem Volkslied, AC/DC und Nina Hagen, Franz Lehár und Tokio Hotel, Goran Bregovic und Paolo Conte, Roger Cicero und Eminem, Funny van Dannen und Chris Boettcher kommentieren Familienmitglieder und Gäste ihre Gefühlszustände und treiben alles auf die Spitze und damit in die Katastrophe oder zum Happyend.
Altenburg „Sechs Fäuste für ein Halleluja“ heißt das Programm, mit dem das bekannte Kabarett „academixer“ aus Leipzig am Freitag, 21. Januar, um 19.30 Uhr im Landestheater gastiert. Kennen Sie eigentlich die zehn Gebote? Klar. – Kennt ja jeder … Aber wussten Sie, dass Gott uns damals auf dem Berg Sinai eigentlich 20 Gebote verkündete? Moses aber, schließlich war er ja auch nicht mehr der jüngste, 10 davon verschusselte? Nein?! Dann sollten Sie sich dieses Programm nicht entgehen lassen. Die academixer haben diese Gebote für Sie ausgegraben und rücken Ihnen auf unterhaltsame und höchst amüsante Weise die Gebote elf bis zwanzig in ein neues strahlendes, aber auch Schatten spendendes Licht – sofern es der Aufforderung Gottes: „Es werde…“ auch Folge leistet. Zehn Szenen über alltägliches, politisches, menschliches und göttliches Miteinander. Die Kabarettisten versichern, man muss nicht bibelfest sein, um den Abend genießen zu können. Es spielen Carolin Fischer, Ralf Bärwolff und Peter Treuner. Regie führte Thomas Puppe, für die Musik zeichnet Jörg Leistner.
Für die Aufführung der Operette „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán in der Regie von Matthias Winter steht am Samstag um 19.30 Uhr im Landestheater sind nur noch wenige Karten erhältlich. Das Publikum erwartet beschwingte Musik mit ungarischem Esprit, eine turbulente und zuweilen sentimentale Handlung, temperamentvolle Tanzeinlagen und eine opulente Ausstattung – eine echte »Winter-Revue« im besten und doppelten Sinne. Die musikalische Leitung hat Thomas Wicklein. Ab 18. Februar ist „Die Csárdásfürstin“ in Gera zu sehen. Wegen Erkrankung springt „Nils Holgersson“ am Sonntag, 23. Januar, um 10 Uhr, im Theater unterm Dach für „Dornröschen“ ein. „Nils Holgerssons wundersame Reise“ ist ein Erzähltheater mit Puppen für einen Schauspieler, von Peter Holst nach Selma Lagerlöf.
Als erwachsener Nils Holgersson lässt der Puppenspieler die phantastische Geschichte aus seiner Kindheit mit den Spielzeugfiguren und Gegenständen, die er als Junge liebte, lebendig werden. Der Bauernsohn Nils wurde nämlich in ein Geschöpf winzig wie ein Wichtelmännchen verwandelt, weil er die Tiere auf dem Bauernhof schlecht behandelte. Deshalb will ihm auch keiner helfen, wieder groß und für die Kleinen gefährlich zu werden. Er muss das Wichtelmännchen finden. Als Martin, der Gänserich vom Hof, sich einer Schar von Wildgänsen anschließt, nutzt Nils seine Chance. Er springt auf Martins Rücken. Sie fliegen mit den Wildgänsen durch Schweden bis hoch in den Norden des Landes. Auf dieser wundersamen Reise macht der kleine Nils viele Erfahrungen, die ihn verändern. Die Inszenierung ist für Kinder ab 6 Jahre geeignet.
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