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4. Advent ganz in Familie Gera Ein Wiedersehen mit Günter Matthes gibt es an diesem Wochenende in der Bühne am Park. 26 Jahre war der beliebte Schauspieler fest in Gera engagiert und hat in dieser Zeit die Herzen des Publikums erobert. Seine 75 Jahre merkt man ihm übrigens nicht an. Jetzt kehrt er am Freitag, 17. Dezember, noch einmal mit dem unverwüstlichen Ott-Reutter-Abend „Alles wegen de Leut’“ auf die Bühne zurück. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr. Der Kabarettist Otto Reutter hatte eine Hoch-Zeit in den „goldenen“ zwanziger Jahren. Günter Matthes vermittelt mehr als ein Nummern-Programm; es gelingt ihm, die Persönlichkeit Reutters lebendig werden zu lassen und dabei doch seine Eigenständigkeit als Interpret zu wahren. Ein Wiedersehen gibt es auch mit Günter Schimm – inzwischen ebenfalls im Ruhestand -, der Günter Matthes am Klavier begleitet. Der Abend ist fast ausverkauft.
Die TheaterFABRIK lädt am Freitag zur 72. Spätschicht ins Puppentheater am Gustav-Hennig-Platz in Gera ein und macht den Tod zum zentralen Thema des Abends. Zu erwarten ist ein schaurig schönes Todes-Spektakel, bei dem die Füße sicherlich nicht lange still stehen werden, sondern die Tanzbeine zum Schwingen bringen. Einlass ist 21.30 Uhr. Am Samstag um 19.30 Uhr ist letzte Gelegenheit in der Tonhalle die Inszenierung HEART_CORE zu erleben. Regie führte TheaterFABRIK-Leiterin Tabea Hörnlein zusammen mit der Theaterpädagogin Karen Becker. Heartcore-Theater ist die Textbearbeitung eines Lyrikbandes von Albert Ostermaier. Seine Gedichte sind Polaroids der Gegenwart, sie feiern den Moment und sind dennoch „on the run“. Im Stück sieht man Momentaufnahmen von Paaren zwischen erster Nähe, Verliebtheit, Warten und Verlassen werden. Dabei verlieren sich die Texte und Bilder nie nur in der rosaroten Idylle oder der puren Bitterkeit.
In der Bühne am Park ist am Samstag um 19.30 Uhr Peter Werner-Rankes Tanzstück „So nah!“ zu sehen, in dem der Choreograf einen Blick auf Gera wirft. Ein Gedankenexperiment bildet die Grundlage dieses Kammertanzabends: Bilder aus dem Osten Geras, Stadtteil Bieblach, gelangen an einen fernen, fremden Ort. Dessen Bewohner sehen mit völlig unvoreingenommenem Blick auf das, was uns vielleicht sogar banal erscheint. Die ungewohnte Perspektive liefert nicht nur Impulse für Bewegungen und Begegnungen auf der Bühne, sie lässt den Betrachter auch die verborgene Schönheit, die Poesie und das Potential des scheinbar Alltäglichen entdecken. Erleben Sie die Tänzer des ThüringenBalletts hautnah in der Bühne am Park!
„Der Großvater und das Rübchen“ beherrschen die Bühne an diesem Wochenende im Puppentheater. Lys Schubert lässt als Babuschka das russische Volksmärchen für Kinder ab 4 Jahre lebendig werden. Großvater hat bekanntlich ein Rübchen gesteckt, dass am Ende so groß ist, dass er es nicht allein herausziehen kann. Da braucht es viele Hände, um zu einer guten Rübensuppe zu kommen. Die Vorstellung beginnt am Samstag 16 Uhr und am Sonntag um 10 Uhr.
Die Aufführung von Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ am Samstag um 14.30 Uhr im Großen Haus Gera ist ausverkauft und auch für Mozarts „Zauberflöte“ am Sonntag zur gleichen Zeit an gleicher Stelle sind nur noch wenige Restkarten erhältlich. Doch für die letzte Vorstellung von „Hänsel und Gretel“ in diesem Jahr am Dienstag 19.30 Uhr im Landestheater Altenburg sind noch Karten erhältlich
Altenburg „Heia, in den Bergen ist mein Heimatland! Heia, oheia, hoch dort oben meine Wiege stand! Dort, wo scheu blüht das Edelweiss, dort, wo ringsum glitzern Schnee und Eis. Heia, oheia! - schlagen Herzen wild und heiss“ so stellt sich Sylva Varescu, „Die Csárdásfürstin“, musikalisch vor und entpuppt sich als wahres „Teufelsweib“. Emmerich Kálmán hat eine zündende Melodie an die andere gereiht und Regisseur Matthias Winter bringt die Operette als Winter-Revue in weihnachtlichem Ambiente auf die Bühne. Die musikalische Leitung hat Kapellmeister Thomas Wicklein. Als Sylva Varescu erleben Sie Jule Rosalie Vortisch. Karten für die Vorstellung am Freitag, 17. Dezember, um 19.30 Uhr im Landestheater sind noch erhältlich.
„Die Weihnachtsgeschichte der Christen und die Backmaschine“ steht am Samstag 16 Uhr und am Sonntag um 10 Uhr erstmals auf dem Spielplan des Puppentheaters im Heizhaus. Unter Verwendung der lithografischen Bilder von Norbert Pohl erzählen die Puppenspieler Marcella von Jan und Mathias Lenz „Die Weihnachtsgeschichte der Christen“ nach den Evangelisten Lukas und Matthäus in Reime gesetzt von Jürgen Rennert. Die biblische Weihnachtsgeschichte wird für die Besucher lebendig . Es wird zum Zuhören oder auch Mitsingen eingeladen - und am Ende gibt es was zu kosten aus der Weihnachtsbackmaschine. Die Ausstattung schuf Jan Hofmann. Er hat auch die raffinierte Backmaschine gebaut. Regie führte Astrid Griesbach.
„Die Schneekönigin“ nach dem Märchen von Hans Christian Andersen steht am Sonntag um 14.30 Uhr auf dem Spielplan im Landestheater. Wie schön ist der Winter, wenn man Schneeballschlachten veranstalten und Schneemänner bauen kann! Gerda und Kay toben mit ihren Freunden im Schnee; auf einmal ist Gerdas bester Freund weg, von Kay fehlt jede Spur. Es geht das Gerücht, er könne hoch oben im Norden bei der Schneekönigin sein. Gerda macht sich auf die Suche … Elmar und Hannelore Gehlen haben eine klare und doch poetische Bearbeitung des Kunstmärchens geschaffen, in dem die beiden Raben Schnipp und Schnapp eine wichtige Rolle spielen. Nur wenige Restkarten sind noch erhältlich. |