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Startseite Freizeit Veranstaltungskalender Dezember 2010 11.-13.12.-Theatertipps zum Wochenende-3. Advent mit Märchenhaftem für Groß und Klein
11.-13.12.-Theatertipps zum Wochenende-3. Advent mit Märchenhaftem für Groß und Klein

17 Vorstellungen auf dem Spielplan in Altenburg und Gera

Altenburg
„Die Legende vom Wilhelm Tell“, ein Spiel um den Schweizer Volkshelden mit Objekten und Material nach Friedrich Schiller für Kinder ab 8 Jahren und deren Eltern steht im Heizhaus am Freitag um 19.30 Uhr und am Samstag um 16.00 und 19.30 Uhr auf dem Spielplan.
In einer Zeit des großen Unrechts, in der Landvogte herrschten wie Verbrecher und ihre Untertanen willkürlich auspressten, wuchs der Freiheitswille der geschundenen Bauern.

Tell, einer von ihnen, hat durch seinen Mut und seinen Widerstand den mächtigsten der Landvogte auf sich aufmerksam gemacht. Tell wird zum Tode verurteilt, erhält aber die Aussicht auf Gnade: Wenn er einen Apfel vom Haupte seines Sohnes schießt, soll er am Leben bleiben. So folgt auf Druck Gegendruck und eine aufregende Befreiungsgeschichte nimmt ihren Lauf…
Die Leiterin des Puppentheaters Astrid Griesbach hat mit Puppenspielerin Christine Müller eine spannende und unterhaltsame Inszenierung entwickelt und bringt damit Weltliteratur für Groß und Klein auf die Bühne.

WOODSTOCK – das Schauspiel mit Musik von Frank Leo Schröder und Edda Leesch ist am Samstag, um 19.30 Uhr im Landestheater zu sehen. Ein Ensemble aus zwölf jungen Sängerinnen und Sängern und eine Liveband, die sicher auch den 500.000 Original-Freaks ordentlich eingeheizt hätten, interpretieren mit vollem Stimm- und Körpereinsatz die legendären Songs von Joan Baez, Santana, Janis Joplin, The Who, Jimi Hendrix, Jefferson Airplane, Joe Cocker und vielen anderen Künstlern, die die „Three Days of Peace and Music“ zum berühmtesten Musikereignis der Geschichte gemacht haben. Dabei erzählen sie auch von den Träumen und Ängsten, Hoffnungen und Zweifeln junger Erwachsener, die ihren eigenen Standpunkt suchen angesichts verstörender weltpolitischer Ereignisse und in Abgrenzung zur Generation ihrer Eltern. Es geht um Melanie Miller (Claudia Müller), die geschäftlich unterwegs auf dem Flughafen vom Tod ihrer Althippiemutter Linda erfährt und für einen Moment inne hält. Und Theater macht es möglich: Engel verschaffen ihr die einmalige Chance, im Himmel ihren Vater Joe zu treffen, den sie nie kennen gelernt hat, und mit ihm nach Woodstock zu reisen, dorthin, wo sie gezeugt wurde ….

»Rund um den Zuckerhut« - unter diesem Motto tritt Theater&Philharmonie Thüringen mit seinem Publikum am Sonntag um 14.30 Uhr eine musikalische Reise durch Lateinamerika an, von Mexiko nach Feuerland und vom Pazifik über die Anden und durch den tropischen Regenwald zur Copacabana. Dabei kann man sich bequem im Theatersaal zurücklehnen und genießen. Günter Markwarth führt mit charmantem Humor durch das Programm und gibt den zuverlässigen Reisebegleiter zu Land, zu Wasser und in der Luft. Ob voll überschwänglicher Lebensfreude oder in verträumter Melancholie, ob erotisch-lasziv oder mit Humor, der südamerikanische Kontinent hat musikalisch einiges zu bieten: Tango, Rumba, aparte Orchesterwerke, gefühlvolle Arien und reißerische Musicalhits, geschrieben von europäischen oder südamerikanischen Komponisten, die sich stets gegenseitig beeinflussten, wie beispielsweise Heitor Villa-Lobos, Astor Piazzolla, Alberto Ginastera, Darius Milhaud,George Gershwin oder Andrew Lloyd Webber.
Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter Leitung seines 1. Kapellmeisters Jens Troester spielt schwungvolle Titel wie »Tango Jalousie«, »Yo soy María«, »Le bœuf sur le toit«, »Oblivion«, »Tico tico« oder »La Cumparsita«. Die Sopranistin Katrin Strocka interpretiert einige der schönsten und eingängigsten Melodien gefühlvoll und ausdrucksstark, so u.a. das bekannte »Don´t cry for me, Argentina« aus dem Musical „Evita“. Tanzpaare der Tanzschule Schaller sorgen für den Augenschmaus. Förster. Karten sind noch erhältlich!

JugendTheARTerWelt e. V. hat in der Vorweihnachtszeit eine Inszenierung für Zuschauer ab 9 Jahre vorbereitet: Premiere für „Irgendwie Anders“ ist am Sonntag, 12. Dezember, um 17.00 Uhr im Theater unterm Dach. In ihrem Stück, das frei nach Hans Christian Andersens Märchen „Das hässliche junge Entlein“ entstand, beschäftigen sich 9 Kinder – die Jüngsten aus dem Schauspielkurs des Vereins – mit Toleranz, zwischenmenschlichen Beziehungen und Umgangsformen. Das hässliche Entlein – gespielt von Sascha Kranz – versucht seinen Platz im Leben zu finden. Das erweist sich als gar nicht so einfach, da das Entlein wirklich nicht gerade sympathisch ist. Eine wunderschöne Blume (Maximiliane Liebsch) macht das Entlein immer wieder ehrlich auf seine Fehlerchen aufmerksam. Die beiden schließen eine Wette ab, ob das Entlein jemals seinen Platz in der Welt finden wird. Sie machen sich gemeinsam auf den Weg und treffen auf die unterschiedlichsten Zeitgenossen, so auf die Frösche und die schwer arbeitenden Biber. Die rockige Geschichte wird mit Herz und Spaß von den jungen Darstellern erzählt und ist ein Erlebnis für Jung und Alt.


Gera

Mozarts „Zauberflöte“ am Freitag um 19.30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt ist ausverkauft. Interessenten können nur auf nicht abgeholte Reservierungen hoffen oder sich für die nächsten Vorstellungen am 19. und 22. Dezember Karten sichern.

Die Puppentheaterproduktion „Siegfried, der Drachentöter“ will am Freitag und Samstag jeweils 20 Uhr im Puppentheater am Gustav-Hennig-Platz große und kleine Zuschauer bestens unterhalten. Puppenspieler Mathias Lenz schlüpft in die Rolle eines Wagner-Liebhabers. Als Herr Klaus hat er die ganze Geschichte von Siegfried im Gepäck: das unbesiegbare Schwert, der mächtige Ring des Rheingoldes, der schaurige Lindwurm und die Liebe zur wunderbaren Brünnhilde. Er versucht mit Ernsthaftigkeit und großer Kenntnis der wahren Begebenheiten dem Publikum Stück für Stück die Legende näher bringen. Doch die kraftvolle Mär und Wagners Musik ziehen ihn immer weiter hinein in die Welt mythischer Vorzeit. Götter, Gnome und Ungeheuer erstehen spielerisch, und nach und nach wird aus dem Geschichtenerzähler Herr Klaus der Supersiggi mit dem Megaschwert, der auszieht das Fürchten zu lernen und die Liebe findet.

Für Kinder ab 4 Jahre spielt Marcella von Jan im Puppentheater am Samstag um 16 Uhr und am Sonntag um 10 und um 16 Uhr „Die Prinzessin und die kleine Laterne“, ein palästinensisches Märchen nach Ghassan Kanfani. Die kleine Prinzessin soll eine schier unlösbare Aufgabe bewältigen. Ihr Vater, der gute, alte König ist gestorben und hat ihr folgendes Vermächtnis hinterlassen: Um Königin zu werden, musst du die Sonne in den Königspalast holen! Wie soll das möglich sein? Dabei ist auch noch eine Frist gesetzt und Strafe angedroht. Mit viel Mut und der Hilfe des weisen Rates findet das Mädchen schließlich die Lösung des Rätsels: „Erst wenn ich Tür und Tor und natürlich das eigene Herz öffne für das Licht, das mir alle Menschen bringen, kann ich Königin sein.“

Die TheaterFABRIK zeigt am Sonntag 16 Uhr in der Tonhalle „Die wunderbaren Reisen des Marco Polo“. Damit kann das Theater ein Geschwisterpaket offerieren: während die kleinen Geschwister mit den Eltern im Puppentheater das Märchen erleben, können die älteren Geschwister in der nahen Tonhalle Marco Polo, den venezianischen Seefahrer des 13. Jahrhunderts, der es schaffte bis nach Peking zu reisen, kennenlernen. Jugendliche spielen für Kinder. Sie wollen Marco Polos Geschichte erzählen. Dabei werden sie von Romy Krüger unterstützt, die im Rahmen ihrer Diplomarbeit an der Hochschule für Bildende Künste Dresden das Bühnenbild gestaltet hat.

Nur noch wenige Karten gibt es für die Aufführung des Märchens „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ am Sonntag um 17 Uhr im Großen Haus.
Weg von daheim, hinaus in die Welt – so zieht „der Jüngste“ los, um zu lernen, was er nicht kann, alle anderen aber schon: Das Fürchten. Zuhause wird er sich definitiv nicht mehr fürchten, also geht er auf Reisen, um fern der Heimat das Gruseln zu lernen. Fehlanzeige beim Küster in der Kirche, bei den Toten am Galgenberg und auch im Schloss des Königs, das dieser wegen all der sich dort tummelnden Geister nicht mehr betreten kann. Der furchtlose Jüngste bannt den Zauber und bekommt zum Lohn die Tochter des Königs. Kein Abenteuer hat ihn bis dahin das Gruseln gelehrt - wird es der Prinzessin gelingen?
Märchen leben davon, dass sie immer wieder neu erzählt werden. Für Theater&Philharmonie Thüringen hat Katharina Schlender anhand der Vorlage der Brüder Grimm eine neue Fassung geschrieben. Poetisch, mit Humor und sehr spielerisch lässt sie ihrem “Jüngsten”, gespielt von Henning Bäcker, die ganze Palette Angst begegnen: der Furcht im Dunklen, vor fremden Wesen, vor dem Tod, vor der Fremde – bis auch er es findet, das Gruseln.

Zum nächsten Theatercafé lädt die Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V. am Samstag, 11. Dezember, um 14.30 Uhr, in die Bühne am Park Gera ein.
Günter Markwarth moderiert den Nachmittag. Sein Talk-Gast ist Claus Bloszik, seit März 2009 Leiter des Abenddienstes von Theater&Philharmonie Thüringen und damit d e r Ansprechpartner für die Wünsche des Publikums zu den Vorstellungen. Der 28-Jährige, der sich noch in der Endphase seines Studiums Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Chemnitz befindet, ist der Chef von 60 Damen und Herren. So groß ist zurzeit die Mannschaft, die zu den Vorstellungen in Altenburg und Gera in den verschiedenen Spielstätten von ihm eingeteilt wird. 12 bis 15 Mitarbeiter werden bei einer Vorstellung im Großen Haus gebraucht, damit im Publikumsbereich alles läuft. Vom Empfangen der Theaterbesucher, Karten kontrollieren, Programmhefte verkaufen, Garderobendienst versehen bis Plätze anweisen, Behindertenfahrstuhl bedienen oder mitunter Blumen übergeben, reicht die Palette. Für das rechtzeitige Öffnen und das sichere Verschließen des Hauses ist der Chef natürlich selbst zuständig. Aber die Abrechnungen sind der größte Posten in seinem Aufgabenfeld, zu dem auch Theaterführungen mit „Blick hinter die Kulissen“ gehören.
Claus Bloszik bringt die nötige Liebe zum Theater mit. Seine Hobbys: er spielt Saxophon, sammelt leidenschaftlich Noten und komponiert für Bigbands. Diesem Hobby gehört der zweite Teil des Programm: Claus Bloszik hat 25 Musiker formiert und das Publikum erlebt an diesem Nachmittag den ersten öffentlichen Auftritt des „Metropolitan Jazz Orchestra“ unter seiner Leitung.
Karten sind an der Theaterkasse erhältlich. Im Kartenpreis sind Kaffee bzw. Tee und Kuchen sowie ein Glas Sekt für die Pause inbegriffen.

„Warum Frauen klüger sind und Männer es nicht wahrhaben wollen“ nennt Birgit Scherzer ihr Tanzstück, das am Samstag, 11. Dezember, um 19.30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt gezeigt wird. Das ThüringenBallett nimmt sich Shakespeares wohl wortgewaltigste Komödie „Viel Lärm um nichts“ vor und schafft es, sie in der Sprache des Tanzes zu erzählen. Wenn es um Männer und Frauen geht, geht es natürlich um die Liebe!

Um die Liebe geht es auch am Sonntag, 12. Dezember, um 19.30 Uhr in der Bühne am Park, wo man „Müttern und Männern“ begegnen kann. Schauspieldirektorin Amina Gusner und Chefdramaturgin Anne-Sylvie König bringen in dieser Beziehungskomödie den Menschen von nebenan auf die Bühne. Wie in ein Haus mit vielen erleuchteten Fenstern sieht der Zuschauer in das Leben von Menschen in einer Großstadt. „Es ist nicht schön allein zu sein!“ – das wissen alle. Mit Humor und zugleich liebevoll wird auf Wünsche, Ängste und Muster-Programme von vier vitalen Einzelkämpfern heute geschaut. Erzählt wird in einer musikalischen Collage von denen, die ausbrechen möchten aus dem Laufrad der Leistungsorientierung. Es spielen Anne Keßler, Judith Mauthe, Heiko Senst und Frank Voigtmann.

 

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