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| 24.09.-26.09.-Theatertipps zum Wochenende |
Seite 1 von 3 Gera »Rund um den Zuckerhut« - unter diesem Motto tritt Theater&Philharmonie Thüringen mit seinem Publikum im 33. Konzert für Sie eine musikalische Reise durch Lateinamerika an. Von Mexiko nach Feuerland und vom Pazifik über die Anden und durch den tropischen Regenwald zur Copacabana geht es erstmals am Samstag, 25. September, um 14.30 Uhr, vom Konzertsaal der Bühnen der Stadt aus. Ob voll überschwänglicher Lebensfreude oder in verträumter Melancholie, ob erotisch-lasziv oder mit Humor, der südamerikanische Kontinent hat musikalisch einiges zu bieten: Tango, Rumba, aparte Orchesterwerke, gefühlvolle Arien und reißerische Musicalhits, geschrieben von europäischen oder südamerikanischen Komponisten, die sich stets gegenseitig beeinflussten, wie beispielsweise Heitor Villa-Lobos, Astor Piazzolla, Alberto Ginastera, Darius Milhaud,George Gershwin oder Andrew Lloyd Webber. Am Samstag um 19.30 Uhr ist in der Bühne am Park die TheaterFABRIK-Produktion „Drei Schwestern“ zu sehen. Die Inszenierung sehr frei nach Anton ?echov ist für den deutschen Amateur-Theaterpreis nominiert. Die Spielerinnen haben den Text bis auf die Knochen abgenagt und dann wieder angefüttert mit ihren eigenen Bildern, Träumen, Songs und Sehnsüchten. Die jungen Frauen im Alter zwischen 13 und 30 haben sich in Matroschkas verwandelt, sich von Russisch Brot ernährt und das Warten, das Wegwollen, das Festsitzen zelebriert. Regie führten Tabea Hörnlein und Kathi Loch. Für die kleinen Theaterbesucher ab 5 Jahren spielt Marcella von Jan am Samstag 16.00 Uhr und am Sonntag um 10.00 Uhr im Puppentheater am Gustav-Henning-Platz das Märchen „Dornröschen“. Darin macht sich ein liebenswerter Frosch breit und vor allem wichtig. Gemeinsam nehmen die beiden ihre Zuschauer mit hinein ins Märchen der Brüder Grimm. Der Grafiker und Bilderbuchillustrator Franz Zauleck hat ein raffiniertes Bilderbuch entworfen, das alles sein kann: Schloss mit vielen Gängen und Wendeltreppen oder königliches Badezimmer oder Schlossküche. Natürlich haben alle 13 Feen ihren Auftritt und zum Happyend der erlösende Prinz. Bevor Davide Bombanas Ballett „Eine Faust-Symphonie“ im Oktober seine Altenburger Premiere erlebt, gibt es am Sonntag, 26. September, um 14.30 Uhr an den Bühnen der Stadt Gera noch eine Vorstellung. Der italienische Choreograf verbindet eine Szenenfolge, die sich an Goethes Drama orientiert, mit den musikalischen „Charakterbildern“ der Hauptfiguren Faust, Gretchen und Mephisto, die Franz Liszt in den drei Sätzen seiner Faust-Symphonie aus dem Jahr 1857 zeichnet. Liszts gewaltiges Orchesterwerk wiederum wird ergänzt und kontrastiert durch Raumklänge des zeitgenössischen Schweizer Komponisten Walter Fähndrich. Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera musiziert unter der Leitung seines 1. Kapellmeisters Jens Troester. Neben dem Opernchor ist der Tenor Michael Siemon als Gesangssolist zu erleben. Dorin Gal entwarf Kostüme und Bühnenbilder, die den altbekannten Stationen der Geschichte – vom Studierzimmer über Gretchens Stube bis hin zu Hexenküche und Walpurgisnacht – eine surreale Note verleihen. Es tanzt das ThüringenBallett. Ijn den Hauptrollen Viktor Koldamov (Faust), Vitalij Petrov (Mephisto) und Alina Dogodina (Gretchen).
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